Dentista Club

Zahnärztin Dr. med. Univ. Budapest Edith Nadj-Papp, vorgestellt in der DENTISTA 2-2010

News vom 24. Juni 2010

 

An der Berufsentscheidung war die Familie nicht ganz unbeteiligt: Da gibt es eine medizinische Tradition, sogar eine zahnmedizinische. Dr. Nadj-Papp: „Meine Tante und zwei Freundinnen meiner Mutter waren Zahnärztinnen. Ich konnte in den Sommerferien ein Praktikum bei ihnen machen.“ Und so war der Weg zur Semmelweis Universität in Budapest / Ungarn nicht allzu überraschend. 1989 hat sie dort approbiert, im Jahr des Mauerfalls und der bewegenden Szenen nicht zuletzt an der ungarisch-österreichischen Grenze. Offenbar hatte es ein Gutes, dass das Schicksal sie an der Semmelweis und nicht an einer deutschen Universität studieren ließ: „Es gab genügend Lehrplätze und Patienten, wir mussten uns nur auf das Lernen konzentrieren.Konkurrenzkampf war ein Fremdwort. Es ging sehr kollegial und freundschaftlich zu. Die Professoren waren sehr engagiert und hilfsbereit.“ Auch das Umfeld erhielt beste Noten: „Budapest ist eine wunderschöne Stadt und bietet auch kulturell sehr viel. Die Studienzeit habe ich sehr genossen.“
Gab es damals schon ein fachliches Ziel innerhalb der ZMK? „Die Bereiche Kinderzahnheilkunde und KFO hatten mich näher interessiert“,sagt Dr. Nadj-Papp, das fand sich wieder als Thema der Promotion und findet sich wieder heute in ihrer Praxis in Ditzingen: „Die Kinderzahnheilkunde ist meine große Liebe geblieben.“ Kieferorthopädie wurde dagegen nicht lange angeboten: „Die KfO ging aus Budget-Gründen unter.“
Nach Deutschland ging es sofort im Anschluss an das Studium – das Ziel spielte schon bei der Auswahl der Hochschule eine Rolle ....

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Zahnärztin Franka Meuer MSc. - vorgestellt in der DENTISTA 1-2010

News vom 22. April 2010

 

Für Zahnärztinnen aus dem früheren Westen sind die Lebens- geschichten von Kolleginnen aus dem früheren Osten manchmal wie Berichte aus einer anderen Welt. Nehmen wir Franka Meuter. Sie beendete das Gymnasium in Halle an der ABF (Arbeiter- und Bauernfakultät), ging dann zum Auslandstudium nach Bulgarien, studierte 5 Jahre in Sofia und approbierte dort: „Die Mentalität dieser Menschen war für mich etwas sehr besonderes.“ Die Rückkehr war wenig aufmunternd: „Das Versprechen unserer damaligen Regierung, wir seien die Elitekader und könnten uns unseren späteren Arbeitsplatz aussuchen, wurde nicht gehalten – und so fand ich meine erste Stelle an der Poliklinik in Eberswalde, trotz Kind und Wohnung in Berlin. Ich fuhr morgens 4 Uhr los, um 6 Uhr Arbeitsbeginn: Keine familientaugliche Situation.“ An sich wollte sie nicht Zahnärztin, sondern „Lehrerin für Chemie und Mathematik bis zur 9. Klasse“ werden – aber das änderte ein Zahnarztbesuch, danach war der Berufswunsch „Zahnärztin“ klar, und sie erkundigte sich nach einem Studium im Ausland. Franka Meuter war schon immer gern unterwegs, vielleicht, weil sie das gewöhnt war – ihr Vater war bei der Armee, und Umzug gehörte zum Familienalltag.

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Zahnärztin PD Dr. Dr. Christiane Gleissner: vorgestellt in der DENTISTA 4-09

News vom 04. März 2010

 

in geradezu klassisches Beispiel, mit wie vielen Variablen man als Zahnärztin und Mutter seine Lebensplanung gestalten muss, ist PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Mainz. Die erste Entscheidung: Uni oder Praxis? Bei den Genen aus der Familie (Pädagogen) gewann die Grundbegeisterung für die Lehre. Das Ziel: Karriere an der Uni plus Leben mit Familie. Ein Extrem-Spagat, der nur mit enormer Unterstützung zu meistern war. Im Fokus dabei der „wunderbare Ehemann“, wie sie sagt, niedergelassener Zahnarzt in der Wetterau, der seine Unterstützung nicht nur in Worte packte, sondern auch in Taten. Seine Praxiszeit orientiert/e sich auch an den Bedürfnissen der vier Kinder (darunter ein Drillingspärchen) – und den Zeitfenstern seiner Frau mit dem Herz für die Hochschule: „Bei den vielen positiven Erfahrungen meiner universitären Tätigkeit habe ich erlebt, dass ich hier lsquo;richtig’ war.“ Von Anfang an eine der schönsten Aufgaben: das Arbeiten mit den Studenten.
Da leuchten die Familien-Gene...

So weit, so gut, und es könnte auf ein Karriere-Happy-End hinauslaufen ....

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Zahnärztin PD Dr. Margrit-Ann Geibel: vorgestellt in der DENTISTA 4-09

News vom 04. März 2010

 

An sich wollten wir hier, wie bei uns üblich, eine Zahnärztin vorstellen, diesmal aus der Hochschulwelt, und erzählen, was das Besondere oder vergleichbar Normale an ihr ist – aber schon das Interview mit PD Dr. Margrit-Ann Geibel im Vorfeld war so „handfest“, dass wir lieber sie selbst sprechen lassen.
Nach Studium in Aachen und Ulm und dort auch Promotion ist sie nun an wirklich eindrucksvoller Stelle in der Ulmer Hochschulhierarchie im Bereich der Zahnmedizin. Da stellt sich automatisch die Frage, ob sie jemals überlegt hat, sich niederzulassen? „Mindestens einmal pro Woche denke ich darüber nach und wäge die pros und cons gegeneinander ab!“
Das muss triftige Gründe haben.

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Zahnärztin drs. Johanna Maria Kant: vorgestellt in der DENTISTA 3-09

News vom 12. Oktober 2009

 

So manche Zahnärztin kommt zu ihrem Beruf, weil sie in ihrer Kindheit düstere Zahnarzterlebnisse hatte. Es gibt aber auch Kolleginnen wie Johanna Maria Kant: „Mein Schlüsselerlebnis war wohl eine Beobachtung bei meinem damaligen Kieferorthopäden. Er hat einem Patienten nach Frontzahntrauma mittels KFO zu einem ästhetischen Gebiss verholfen. Das wollte ich auch können.“
Frau Kant, geborene Niederländerin, studierte und approbierte an der KU Nijmegen – mit 22 Jahren eine der jüngsten Absolventinnen seit je. Etwas länger dauert es nun mit der Promotion – es ist einfach zuviel los in ihrem Leben.

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Zahnärztin Sabine Bertzbach: vorgestellt in DENTISTA 3-09

News vom 12. Oktober 2009

 

Es gibt viele Wege, wie man die eigene Familientradition fortführen kann. Geradlinig, wenn schon Eltern und Großeltern Zahnärzte waren. Oder per Umweg – wie bei Sabine Bertzbach. Vater Gynäkologe, Mutter Hebamme, die Eltern leiteten zeitweilig eine private Entbindungsklinik, in der die Familie auch gelebt hat, und Tochter Sabine durfte mithelfen: „Bäuerchen machen, Nabelbinden wickeln, Tupfer drehen vor Sterilisation, Babyhemdchen bügeln etc. - da bin ich wahrscheinlich für Kinder „infiziert“ worden.“ Berufswunsch: Entweder Kinderärztin in der Neonatologie. Oder Kinderzahnärztin.
Aber fast hätte es mit der Tradition „Kinder“ nicht geklappt.

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Dentista-Mitglieder im Portrait: Die bisherigen werden demnächst eingestellt

News vom 12. Oktober 2009

Nach Umbau der Website sind einige der zurückliegenden Einträge leider verloren gegangen - die die früheren Portraits werden demnächst weitgehend, so rekonstruierbar, wieder eingepflegt.

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Zahnärztin Dr. Chirstel Pfeifer: vorgestellt in der DENTISTA 2-09

News vom 12. Oktober 2009

 

Frühe eigene Erfahrungen prägen oft den weiteren Lebens-, manchmal auch den Berufsweg: Bei Dr. Christel Pfeifer, die in Berlin Zahnmedizin studiert hat, kamen das wiederholt kranke Kind und der zeitweilige Lebensraum Bad Mergentheim zusammen. In diesem Heilbad arbeitete sie damals gemeinsam mit ihrem Mann und erlebte die Vorteile naturheilkundlicher Therapien. Für die Tochter lernte sie klassische Homöopathie, vertiefte Fachwissen und Kontakte im privaten Arbeitskreis der Veronica Carstens-Stiftung und reiste zu vielen Naturheilkunde-Tagungen. Nach einem großen Kongress in Baden-Baden war Dr. Pfeifer endgültig „infiziert“ und sagt heute schmunzelnd: „Über die Jahre habe ich all diese spannenden Themen abgearbeitet, ich würde fast sagen: Ich war fast so was wie süchtig...“

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